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Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren

Der Stadtteil Nord-Düren ist seit Jahren im Fokus der sozialen Stadtentwicklung der Stadt Düren. Der Stadtteil hat von 2007-2015 mit dem „Stadtteilprojekt Soziale Stadt Nord-Düren“ erfolgreich  am Bund-Länder-Programm Soziale Stadt NRW teilgenommen.

Diese Erfolge drohen allerdings ihre Bedeutung zu verlieren. Durch den Fokus der vergangenen Jahre auf die Aktivierung der lokalen Akteure, die  Wohnumfeldverbesserung und die Stadtbildpflege wurden nicht die erwünschten Effekte im privaten Immobiliensegment erzielt. Private Investitionen in die Bausubstanz in Form von Modernisierung und Instandsetzung sind in weiten Teilen ausgeblieben. Seit einigen Jahren ist eine kontinuierliche Verschlechterung des Immobilienbestandes durch fehlende Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen zu beobachten. In Teilen sind diese ‘Problemimmobilien’ verstärkt in den letzten 2-3 Jahren im Rahmen von Zwangsversteigerungen oder auf dem freien Markt von Investoren erworben worden, die mit den Immobilien zweifelhaften Geschäftsmodellen nachgehen, die sich in missbräuchlichem Vermietungsgebaren und Überbelegung ausdrücken.

Um mit einer Gesamtstrategie die Problemlagen im Stadtteil Nord-Düren bearbeiten, vielfältig vorhandene Potenziale nutzen und die Lebensqualität nachhaltig steigern zu können wurde das Integrierte Handlungskonzept „Problemimmobilien Nord-Düren“ erarbeitet und liegt im Entwurf vor.

Ziel des Integrierten Handlungskonzeptes Problemimmobilien Nord-Düren ist es, das Handlungserfordernis für den Stadtteil konkret zu verdeutlichen und Handlungsfelder und Maßnahmen auf Grundlage einer Kosten- und Finanzierungsübersicht zu formulieren. Das Integrierte Handlungskonzept ist der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern. 

Der weitere Ablauf der Erarbeitung und Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes sieht die Vorstellung des Handlungskonzeptes mit Beteiligung der Öffentlichkeit und nach dessen Beschluss die Beantragung von Fördergeldern für Maßnahmen vor. Es handelt sich um ein mehrjähriges Stadtentwicklungsprojekt mit einem Umsetzungshorizont bis 2025.
Der Entwurf des Handlungskonzept „Problemimmobilien Nord Düren“ kann hier eingesehen werden:
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