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Leitseite > Leben & Wohnen > Planen und Bauen > Masterplan Innenstadt > Umgestaltung Theodor-Heuss-Park

Umgestaltung Theodor-Heuss-Park

Eine der wichtigsten Ordnungsmaßnahmen im Stadtumbauprozess „Innenstadt Düren“ ist das Projekt „Am Theodor-Heuss-Park“. Die Maßnahme besteht aus zwei Teilprojekten:

  • Errichtung eines Gebäudekomplexes auf dem ehemaligen Stadthallengelände („Bismarckquartier“)
  • Neugestaltung des Theodor-Heuss-Parks 

In Abstimmung mit den Investoren und Architekten des „Bismarckquartiers“ sollen sich die Freiflächen innerhalb des neuen Gebäudekomplexes mit dem Park als eine Einheit darstellen. Die Freiflächen auf dem Privatgrundstück des Bismarckquartiers werden daher in die Planungsüberlegungen mit einbezogen.

Um die freiraumplanerische und städtebauliche Qualität des Theodor-Heuss-Parks zu sichern, hat die Stadt Düren im Jahr 2016 einen kooperativen 2-phasigen Einladungswettbewerb gem. RPW 2013 mit integrierter Bürgerbeteiligung durchgeführt. Zwölf Landschaftsarchitekten waren in einer ersten Phase dazu aufgerufen, Ideen und Konzepte für den Park zu entwickeln.

Den Auftakt des Verfahrens bildete das Innenstadtforum am 07.April 2016, im Rahmen dessen von den Bürgerinnen und Bürgern Nutzungsvorschläge für den Park entwickelt und diskutiert wurden. Die Anregungen sind in die Auslobung des Wettbewerbs eingeflossen.

Von einer Jury wurden am 12. September die drei überzeugendsten Vorschläge ausgewählt, die auch mit der Öffentlichkeit diskutiert und dann weiter ausgearbeitet wurden. Am 15. November 2016 wurden die drei ausgearbeiteten Entwürfe im Rahmen eines Innenstadtforums erneut öffentlich vorgestellt, bevor dann eine Woche später das Preisgericht den Sieger bestimmte.

Der erste Preis

Sieger des Wettbewerbsverfahrens ist das Dürener Atelier Reepel Garten- und Landschaftsarchitektur. Die Planer beschreiben ihren Entwurf wie folgt:

„Als prägendes Element werden die städtebaulichen Bezüge des neuen Quartiers aufgegriffen und die Architektur erneut in einen räumlich, funktionalen Zusammenhang mit dem Parkraum gesetzt. Das hohe Maß an urbanem Flair, das als Genius Loci dem Ort zugrunde liegt, wird darüber hinaus zum inhaltlichen Element des Entwurfskonzeptes.

Die beiden Kernelemente des Ortes, die Landschaft und die Stadt, werden in diesem Konzept in einer städtischen Lichtung vereint. Dabei wird die demokratische, grüne Rasenfläche leicht erhöht und als zentrales Element in Wert gesetzt.

Der bestehende Baumbestand wird in seiner derzeitigen Form, bis auf wenige Kleinbäume, erhalten und bildet somit die landschaftliche  Kulisse des Parkraumes und formt eine natürliche Lichtung, die sich zum Bismarckquartier öffnet. Durch axial ausgerichtete Baumpflanzungen wird das Ensemble aus Park und Architektur gestärkt und räumlich zu einer Einheit verdichtet. Unter den Baumreihen ergeben sich im Norden und Süden Promenaden, welche inhaltlich unterschiedlich definiert werden. Im Süden bildet die Bushaltestelle eine wichtige funktionale Vorgabe.

Unter einem Blätterdach finden die Passanten auf langen Bänken Platz. Organisch geformte Pflanzinseln lockern die Promenade auf und verflechten den Parkraum mit dem Stadtraum und formen den räumlichen Übergang zum Bismarckquartier.

Im Norden wird der historische Kontext des „Stadtgartens“ wieder aufgegriffen: Die Promenade entlang der Rasenfläche wird begleitet von Hochbeeten. Diese integrieren zum einen die Ästhetik des Gartens in Form von Pflanzungen in den Parkraum, darüber hinaus grenzen sie den „Schulpark“ am Wirteltor Gymnasium räumlich sanft vom Park ab, wobei eine gewisse Durchlässigkeit erhalten bleibt. Lange Bänke verteilen sich unter den Bäumen und entlang der Rasenfläche.

Der Umgang mit dem Baumbestand ist zentrales Element des Entwurfes.“

 Drucken © Stadt Düren
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