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Handlungsfelder für die ehrenamtliche Betreuung


In den folgenden Handlungsfeldern wäre eine Betreuung durch eheamtliche Helfer wünschenswert:

1.    Begrüßung und Orientierungshilfe der Flüchtlinge 

Die neu ankommenden Flüchtlinge werden in den ersten Tagen ihrer Ankunft von einem Betreuer mit Unterstützung eines Dolmetschers begrüßt und zu einem Orientierungsrundgang durch das Stadtzentrum zu verschiedenen Standorten von Behörden, Sparkasse, Einkaufsmöglichkeiten eingeladen, damit sie sich selbständig in der Stadt zurechtfinden können.
Unterstützend wird zu dem Orientierungsrundgang eine Begrüßungsmappe ausgehändigt, die in sechs verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch, türkisch, arabisch und russisch) gefasst ist. Darin enthalten ist auch ein Stadtplan, in dem die markanten Stellen markiert und bezeichnet sind.
Außerdem werden die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (mit einem ÖPNV-Mobilticket) sowie das Erreichen wichtiger Anlaufstellen für die medizinische Ver-sorgung (mehrsprachiger Wegweiser des Kreisgesundheitsamtes) erklärt.

2.    Familienpaten

Hilfsreich wäre u.a., die Flüchtlinge in den ersten Wochen und Monaten bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme regelmäßig zu begleiten und zu betreuen. Dies könnte von ehrenamtlich Tätigen z.B. mit Hilfe einer Familienpatenschaft geleistet werden, in dem die Familie bzw. die Person einmal in der Woche besucht wird oder bei Behördengängen, Arztbesuchen oder beim Einkauf im Lebensmittelmarkt begleitet wird. Zahlreiche Lebensmittel in den Geschäften sind den Flüchtlingen völlig fremd, weil sie den Inhalt anhand der Verpackung nicht kennen. Darüber hinaus ist die Einteilung der finanziellen Mittel mit einer fremden Währung für die meisten Flüchtlinge gewöhnungsbedürftig. Auch hier könnte eine Familienpatenschaft unterstützend wirken.

3.    Spiel- und Freizeitpaten  für Kinder und Jugendliche

Stichwort „Lernspiele“Die Integration der Kinder und Jugendlichen in den Kitas und Schulen wird erschwert, weil insbesondere die Kinder sehr viel Schlimmes erlebt haben. In kleinen Spielgruppen könnten die Kinder mit Unterstützung und Anleitung von ehrenamtlichen Helfern „spielerisch“ mit Hilfe von Lernspielen in ihrer Entwicklung gefördert werden. Zu den Lernspielen gibt es verschiedene Spendenaufrufe für Sachspenden sowie einen Antrag auf Sponsorenunterstützung. Sportaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Die Sportvereine, die sich in der Nähe zu den Übergangsheimen befinden, wurden von der Verwaltung bereits angeschrieben und gebeten, ihr Angebot an verschiedenen sportlichen Aktivitäten den Kindern und Jugendlichen bzw. deren Eltern in einer gemeinsamen Präsentationsveranstaltung im Café International vorzustellen. Die Jugendabteilungen der Sportvereine könnten auf diesem Wege eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten und somit einen wertvollen Beitrag zur Erleichterung der Integration leisten. Die Mitgliedsbeiträge bei den Sportvereinen können im Übrigen im Rahmen der Leistungen für Bildung und Teilhabe vom Sozialamt übernommen werden. Hier können sich insbesondere gleichaltrige Jugendliche engagieren und über eine Kontaktpflege zu den Jugendlichen in den Übergangsheimen den Zugang zu den Sportvereinen erleichtern.Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wurde im Hinblick auf die Nutzung ihrer Angebote in den Jugendtreffs und Jugendeinrichtungen in die Überlegungen einbezogen.

4.    Sprachtraining

Die Verständigung in einem fremden Land und in einer fremden Sprache ist für die meisten Flüchtlinge ein sehr großes Integrationshemmnis. Die angebotenen Sprachkurse der Bildungsträger setzen bereits grundlegende Sprachkenntnisse voraus oder die Flüchtlinge fühlen sich aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der Kursteilnehmer schnell überfordert und bleiben den Kursen fern. An diesem Punkt könnte mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern ein einfaches Sprachtraining auf niedrigem Niveau und in kleinen Gruppen mit Flüchtlingen ansetzen. Die so erworbenen Grundsprachkenntnisse könnten sodann in weitergehenden Sprachkursen der Bildungsträger ausgebaut werden.

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Weitere Informationen für ehrenamtlich Tätige

Anschrift

City-Karree
(1. und 2. Etage)
Wilhelmstraße 34
52349 Düren

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Kontakt

Flüchtlingshilfe
Frau Cekme
Telefon: 02421 25-2741

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Herr Hompesch
Telefon: 02421 25-2747

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