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Tag des offenen Denkmals

Thema: "Macht und Pracht"

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind bundesweit Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. 

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. 

In diesem Jahr findet der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto "Macht und Pracht" statt. In Düren können Sie den gesamten Tag über einige Denkmäler besuchen und in Führungen interessante Informationen über historische Gebäude, Siedlungen oder Anlagen erfahren.  

Weitere Informationen zum Tag des Offenen Denkmals finden Sie im verknüpften Plakat oder nehmen Sie Kontakt zur Unteren Denkmalbehörde der Stadt Düren (Kaiserplatz 2-4, 52349 Düren, Telefon: 02421 25-2429 oder 25-2431 , Telefax: 02421 25-180-1359, Kontaktformular) auf. Außerdem steht Ihnen die Internetseite "Tag des offenen Denkmals" zur Verfügung.

Führungen

Neu: Führungen bei den Ausgrabungen am Standort der alten Kirche Rölsdorf

Auf Grund einer zur Zeit laufenden archäologischen Ausgrabung bieten Archäologen um 12.00 und um 14.00 h Führungen bei den Ausgrabungen am Standort der alten Kirche Rölsdorf, der Kapelle als Vorgängerbau an der Monschauer Str. 175 an.

Schillingspark

Zugang neben Haus Schillingsstraße 337, Gürzenich 

Beschreibung:
Romantischer Landschaftspark des 19. Jhs. am Gut Weyerhof. Ehemalige klösterliche Fischteiche mit Umgebung von Thimotheus Schillings umgewandelt. Mit Inseln, Brücken, Wasserläufen, künstlichen Hügeln und altem Baumbestand. Ruinenartiges Grottenhaus, Mona-Lisa-Turm, Fischerhäuschen von 1867 und kleines Häuschen als Parkeinbauten. Umfangreiche Sanierung, Rheinischer Denkmalpreis 2000. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Evangelischer Friedhof

Kölnstraße 97-99, 52349 Düren-Innenstadt

Beschreibung:
1825 angelegter und bis heute genutzter Friedhof. Monumentale Grabanlagen der wilhelminischen Ära für Dürener Industriellenfamilien von rheinischen Bildhauern. Umfangreiche Sanierung 2001-06 durch Spenden und Fördermittel.

Reformierter Friedhof

Paradiesstraße 17-19, Düren 

Beschreibung:
Für die reformierte und luth. Gemeinde. 1578 der reformierten Gemeinde gestiftet, 1627 erweitert und durch die luth. Gemeinde mitbenutzt. 1825 geschlossen. 1911 in eine gärtnerische Anlage mit Denkmal gestaltet. Grünfläche mit Rondell und Grabplatten aus dem 17. Jh. 

Stadtbefestigungsanlage am Stiftischen Gymnasium

Altenteich 14, Düren 

Beschreibung:
Größter zusammenhängender Teil der noch erhaltenen Stadtbefestigung. Ursprünglich aus dem 13. Jh. Bestehend aus Dickem Turm, Grönjansturm, Stadtmauer, Grabenanlage mit Resten des Walls und Mühlenteich. 

Ehem. Rathaus Birkesdorf

Zollhausstraße 40, 52353 Düren Birkesdorf 

Beschreibung:
Das Ende des 19. Jhs. im neugotischen Stil errichtete Rathaus der Gemeinde Birkesdorf wurde nach der kommunalen Neugliederung 1972 als Außenstelle der Stadtverwaltung Düren genutzt. Der Tag des offenen Denkmals bietet die Gelegenheit, das frühere Verwaltungsgebäude vor der bevorstehenden Umnutzung zu Wohnzwecken zu besichtigen.

LVR-Klinik, ehemaliges Bewahrungshaus

Meckerstraße 15, 52353 Düren   

Beschreibung:
Das Bewahrungshaus, in dem bis 1986 psychisch kranke Rechtsbrecher behandelt wurden, steht für eine Reform der Psychiatrie im Rheinland.

Mit der Schaffung einer besonders gesicherten Einrichtung für die "gefährlichen Irren" konnte ab 1900 eine offene Psychiatrie gewagt werden. In seiner Architektur ähnelt dieses Haus mit seinem Treppenturm und den vielen Fensterachsen den Fabrikgebäuden der damaligen Zeit.

LVR-Klinik, Kirche

Meckerstraße 15, 52353 Düren    

Beschreibung:
Die Klinikkirche wurde 1876 als Kuppelbau errichtet und dient als Simultankirche für  evangelische und katholische Gottesdienste. 

Um 1930 wurde sie um ein dreischiffiges Langhaus erweitert. Aus dieser Zeit stammt eine  Plastik von J. Rübsam ( Dreifaltigkeit) sowie die Orgel der Bonner Werkstatt Kleis.  In den 1950er Jahren wurden die Fenster durch die Glasmalerei-Werkstatt Gassen nach  Entwürfen von E.O. Köpke neu gestaltet und ein Kreuz von E. Mataré erworben.

Stadtmuseum: Zeitreise - Rundgänge durch das alte Düren

Arnoldsweilerstraße 38

Beschreibung:1897 verfasste der Dürener Wilhelm Solinus den "Führer durch die Stadt Düren" in zehn Rundgängen. Diese wurden vom Stadtmuseum vertont, reichhaltig illustriert und zu digital aufbereiteten Rundgängen verarbeitet. Im Museum laufen von 11-17 Uhr die virtuellen Rundgänge durch die zerstörte Altstadt ab und lassen deren alte Pracht auferstehen.

Kirche St. Michael

Ardennenstraße, Lendersdorf

Beschreibung:Katholische Pfarrkirche des 15. Jhs. Dreischiffige Hallenkirche mit erhöhtem Mittelschiff. Benedikt-Dreyer-Altar, dreiflügeliger Schreinaltar um 1525.

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