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Stadtteilinfo - Niederau-Krauthausen
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Niederau-Krauthausen: Stadtteilinfo

Niederau

Niederau liegt am südlichen Stadtrand von Düren. Nördlich des Stadtteiles befindet sich der Stadtteil Krauthausen. Beide Stadtteile sind im Laufe der Jahre zusammengewachsen. Im Westen des Stadtteiles liegt hinter der Rur der Stadtteil Lendersdorf. Der Stadtwald Düren befindet sich östlich von Niederau.

Es bestehen vier Busverbindungen nach Düren (Dürener Kreisbahn).
Der Dürener Hauptbahnhof ist ca. 5,0 km entfernt. Von dort aus hat man Anschluss in die Richtungen Köln, Aachen, Heimbach/Eifel und Linnich. Die Haltestelle Lendersdorf der Rurtalbahn, die in Krauthausen liegt, ist ca. 0,8 km entfernt.
Die Autobahn-Anschlussstelle A 4 Richtung Köln-Aachen befindet sich ca. 9,1 km entfernt.
Das städtische Radverkehrsnetz verbindet Niederau mit Krauthausen, Lendersdorf, Kreuzau, Stockheim und dem Stadtgebiet Düren.

Krauthausen

Krauthausen liegt ebenfalls am südlichen Stadtrand von Düren. Südlich des Stadtteiles befindet sich der Stadtteil Krauthausen. Beide Stadtteile sind im Laufe der Jahre zusammengewachsen und bilden einen Bezirksausschuss. Im Westen des Stadtteiles liegt hinter der Rur der Stadtteil Lendersdorf. Der Stadtwald Düren befindet sich östlich von Krauthausen.

Es bestehen vier Busverbindungen nach Düren (Dürener Kreisbahn).
Der Dürener Hauptbahnhof ist ca. 4,2 km entfernt. Von dort aus hat man Anschluss in die Richtungen Köln, Aachen, Heimbach/Eifel und Linnich. Die Haltestelle Lendersdorf der Rurtalbahn liegt in  Krauthausen.
Die Autobahn-Anschlussstelle A 4 Richtung Köln-Aachen liegt ca. 8,3 km entfernt.
Das städtische Radverkehrsnetz verbindet Krauthausen mit Niederau, Lendersdorf und dem Stadtgebiet Düren.

Stadtteilrundgang

Kirchliche Bauten und historische Baudenkmäler in Niederau

Das Foto zeigt die neue Katholische Pfarrkirche St. Cyriakus.

Neue Kath. Pfarrkirche St. Cyriakus in Niederau

Neue kath. Pfarrkirche St. Cyriakus

Die neue katholische Pfarrkirche St. Cyriakus wurde im Jahre 1904/1905 nach Plänen des Architekten Theodor Ross erbaut.
Sie wurde am 1. Oktober 1905 konsekriert. Die dreischiffige Basilika ist aus Werkstein errichtet und hat einen vorgesetzten Westturm. Dieser Turm ist mit einer Höhe von 56 Metern einer der höchsten im Kreis Düren. Der Bau hat ein verschiefertes Dach mit einem schlanken Dachreiter über der Vierung. Im Inneren befindet sich der Barockaltar und die Rokokobestuhlung aus der alten Pfarrkirche.
Die Orgel im Inneren der Kirche wurde im Jahre 1963 geweiht und im Jahre 1997 restauriert.

Das Foto zeigt die ehemalige Pfarrkirche St. Cyriakus in Niederau.

Ehemalige Katholische Pfarrkirche St. Cyriakus in Niederau

Ehem. Kath. Pfarrkirche St. Cyriakus

Die im 15. Jahrhundert erbaute ehemalige katholische Pfarrkirche St. Cyriakus hat einen älteren romanischen Kern. Der Mittelteil ist durch eine Baunaht als Rest einer älteren, kleineren Kirche erkennbar. Die gotische Bruchsteinkirche hat ein Buntsandsteingewände und einen verschieferten Dachreiter mit achteckiger, spitzer Haube. An der Südseite des Langhauses und am Chor befinden sich kurze Strebepfeiler.
In der Nordostecke der Kirche befindet sich der Sakristeianbau.
Zu der Kirche gehört ein alter Kirchhof mit einer Mauer und Grabkreuzen des 17. bis 19 Jahrhunderts überwiegend aus Rotsandstein.

Das Foto zeigt eine Ansicht von Schloß Burgau durch einen Torbogen hindurch.

Blick auf Schloß Burgau durch einen Torbogen

Schloss Burgau

Die Hauptburg von Schloss Burgau sieht auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Der erste nachweisbare Besitzer des Hauses Burgau ist ein Ritter Amilius von Auwe/de Owe, der 1234 für seine ins Kloster Burtscheid eingetretenen Töchter eine Rente stiftet. Archäologische Grabungen im Nordtrakt des Schlosses ergaben eine erste Bauperiode, die der Zeit um 1100 zuzuordnen ist.  
Schloss Burgau wurde im Jahre 1917 von der Stadt Düren erworben und in den 1920er Jahren zu einer Volksparkanlage mit Gastronomie umgebaut.
1944 zerstört, bis 1975 Ruine und seit 1998 wiederhergestellt, präsentiert sich das Schmuckstück der Stadt Düren heute wieder in neuem Glanz. Der 1551 errichtete Erker (gestiftet von den Eheleuten Johann von Elmpt und Katharina von Weworden) gehörte zu den prächtigsten Versatzstücken der Renaissance im Rheinland. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er in den 1980er Jahren rekonstruiert und bestimmt heute wieder das Bild des Wohnturms des Schlosses. Die Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Vorburg ist heute unter anderem Heimat der Niederauer Ortsvereine und Fest- bzw. Konzertsaal für die Dürener Bevölkerung. Hier befindet sich auch das Schlosscafé, in dem Besucher nach einem Spaziergang in den Wäldern und um den Weiher von Schloss Burgau bei Kaffee und Kuchen verweilen können.

Das Foto zeigt die ehemalige Getreidemühle der Herrschaft Burgau.

Ehemalige Getreidemühle der Herrschaft Burgau

Die ehemalige Getreidemühle der Herrschaft Burgau

Die im 18. Jahrhunderts erbaute ehemalige Mahlmühle der Herrschaft Burgau wurde im 19. Jahrhundert verändert. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen zweieinhalb geschossigen Bruchstein-/Backsteinbau mit Werksteingewänden und Walmdach. Der Bau hat einen originalen Eiche-Dachstuhl und im Innern sind teilweise Kölner Decken erhalten. Im hinteren Teil befindet sich ein Mahlwerk und eine Transmission aus dem 20. Jahrhundert.

Das Foto zeigt den Bildstock vor dem Marienkloster und Altenheim in Niederau.

Bildstock

Bildstock

Der Bildstock vor dem Marienkloster und Altenheim mit einer inschriftlichen Datierung aus dem Jahre 1767 ist ca. zwei Meter hoch und aus Bruchstein gefertigt. Er hat eine Einfassung in Werkstein und einen halbrunden Abschluss mit Stifterinschrift im Giebel, auf dem sich ein schmiedeeisernes Kreuz befindet.

Sehenswürdigkeiten/Besonderheiten in Niederau

Tierheim Düren

Der im Jahre 1963 gegründete Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V. hatte als oberstes Ziel die Errichtung eines Tierheims. Im Jahre 1965 begannen die Baumaßnahmen, die schon ein Jahr später abgeschlossen wurden. Das Tierheim ist ca. fünf Hektar groß und verfügt über ausreichend Weideland. Im Tierheim werden neben den üblichen Haustieren auch landesübliche Hoftiere, wie Schafe, Pferde, Gänse und Hühner gehalten. Es besteht aus neun festen Gebäuden inklusive Volieren. In den Gebäuden befindet sich Platz für ca. 70 Katzen, 50 Hunde, Quarantänen, Futterküchen, Tierarzträume, Vortragsraum, Verwaltung, Annahme- und Abgabebüro. Jährlich werden ca. 600 Hunde, 500 Katzen, unzählige Kleinnager und Kleinvögel in das Tierheim aufgenommen und medizinisch grundversorgt, um sie den alten Besitzern wieder zuzuführen oder an neue Besitzer zu vermitteln.

Alter Industriestandort Niederau

Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH
ehem. KARPA J.H. Kayser & Co. Karton- und Papierfabrik
Die Niederauer Mühle war die unterste Mühle auf dem Niederauer Teich. Im Jahre 1831 erhielten Franz und Ernest Schoeller die Konzession zur Errichtung einer Tuchmühle. Die Mühle wurde jedoch nie in Betrieb genommen und verfiel. Sie wurde im Jahre 1888 an Franz Hirtz und Hubert Kommer verkauft, die sie im Jahre 1889 in eine Papiermühle umwandelten. Die Packpapier herstellende Firma wurde im Jahre 1899 an Josef Schiffer aus Jülich verkauft. Nach dessen Tod wurde 1908 ein Konkursverfahren eröffnet. Aus der Konkursmasse erwarb die Papierfabrik Gebrüder Strepp die Firma und fabrizierte weiter. Im Jahre 1911 musste die Firma nach einem Brand umfangreich wieder aufgebaut werden. Das Werk ging in den 1930er Jahren an Maria und Karola Schaaf über und blühte auf. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zu 65 Prozent zerstört und wieder aufgebaut. Die Firma wurde mit dem Schwesterwerk J.H. Kayser im Jahre 1974 zusammengelegt und musste im Jahre 1978 Konkurs anmelden. Im selben Jahr übernahm Paul Mertens den Betrieb unter der Firmierung "Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH". Seit dem Jahre 1984 ist die Familie Autenrieb Inhaber der Fabrik.

Sehenswürdigkeiten/Besonderheiten in Krauthausen

Alter Industriestandort Krauthausen

Schoellershammer
Die Papierfabrik entstand aus einer Mitte des 17. Jahrhunderts konzessionierten Gerstenmühle. Im Jahre 1784 erhielt die Familie Schoeller die Konzession, den mittlerweile zu einem Eisenreckmacher veränderten Betrieb zu einer Papiermühle mit dem Namen "Schoellershammer" herzurichten. Die Fabrik, die seit den 1820er Jahren als "Heinrich August Schoeller" firmierte, entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem der führenden Papier erzeugenden Betriebe im Dürener Wirtschaftsraum. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnte die Produktion im Jahre 1949 fortgesetzt werden. Seitdem wurde die Fabrik ständig aus- und umgebaut und modernisiert. Das Unternehmen gehört heute zu den ältesten familiengeführten Unternehmen in der Dürener Region.

Akzo Nobel Chemicals
Der Ursprung des Werkes liegt in der im Jahre 1932 von den Gebrüdern Otto und Rudolf Hoesch gegründeten Chemischen Fabrik Hoesch KG in Hoven. Als die räumlichen Kapazitäten des Chemikalien herstellenden Unternehmens nicht mehr ausreichten, wurde im Jahre 1936 das Gelände der stillgelegten Maschinenfabrik Erkens (frühere Hoeschmühle) erworben und der Betrieb nach Krauthausen verlegt. Nach der Stilllegung des Werkes im Jahre 1944 konnten die Firmeninhaber Otto, Rudolf und Paula Hoesch 1946 wieder mit der Produktion beginnen. Im Jahre 1968 erfolgte die Übernahme der Hoesch Chemie durch einen niederländischen Chemiekonzern, der ein Jahr später mit einer weiteren Firma zur Akzo fusionierte.
AkzoNobel Chemicals produziert Hilfsmittel für die Papierindustrie und Kosmetikrohstoffe. Zum Standort gehören außer der Produktion auch Forschung & Entwicklung, Verwaltung und der zentrale Verkauf von AkzoNobel Chemicals in Deutschland.

Sihl GmbH, ehem. Renker GmbH
Die durch Gustav Renker, Carl Schoeller und Hugo Schoeller im Jahre 1902 gegründete "Dürener Fabrik Präparierter Papiere GmbH" hat mit der Herstellung von Negativ und Positivlichtpauspapieren begonnen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Werk etwa zu 60 Prozent zerstört und wiederaufgebaut. Die Renker-Gruppe wurde im Jahre 1981 durch die Familie Albrecht aus Mülheim übernommen und hieß nun "RENKER GmbH & Co KG, Düren". Die Firma "Sihl-Zürcher Papierfabrik" erwarb im Jahre 1990 das Unternehmen, das seit 1997 als "Sihl GmbH" firmiert.

Der Niederauer Mühlenteich

Als Mühlenteiche werden die künstlich von der Rur abgeleiteten Nebenarme bezeichnet, die die an deren Verlauf errichteten zahlreichen Mühlen mit Wasser versorgten. Im Kreisgebiet Düren gibt es fünf große Mühlenteiche. Der Niederauer Teich hatte ursprünglich eine Länge von 2,5 km und lag auf dem Gebiet der Unterherrschaft Burgau. Er wurde unmittelbar hinter dem Kreuzauer Teich aus der Rur abgeleitet und floss zwischen Niederau und Krauthausen in die Rur zurück.

Bezirksausschuss

Der Bezirksausschuss von Niederau-Krauthausen besteht aus insgesamt 15 stimmberechtigten Mitgliedern. Zusätzlich kann jedem Bezirksausschuss ein/e bestellte/r sachkundige/r Einwohner/in als beratendes Mitglied angehören.
Die Bezirksausschüsse sind gemäß Hauptsatzung in allen Angelegenheiten, die ihren Bezirk betreffen, vor der Beschlussfassung zu hören. Sie haben das Recht, Angelegenheiten ihres Stadtbezirks in eigener Initiative zum Gegenstand ihrer Beratungen zu machen und den Fachausschüssen und dem Rat Anträge und Empfehlungen zuzuleiten.

Ratsinformationssystem

Samstags in ...

Bürgermeister Paul Larue wollte neben seinen hervorragend besuchten Donnerstagssprechstunden im Rathaus allen Bürgerinnen und Bürgern auch noch Gelegenheiten geben, ihre Anregungen, Kritikpunkte und Ideen unmittelbar einzubringen. Daher startet er im Jahre 2001 seine Besuchsreihe "Samstags in ...". In lockerer Reihenfolge besucht Bürgermeister Paul Larue alle Ortsteile und Stadtviertel an Samstagvormittagen und steht dort persönlich zur Verfügung.

Pressemeldungen

Zwischen Rur und Burgau unterwegs in Niederau
03.08.2009

Düren. "Samstags in ..." hieß es vergangenen Wochenende im Dürener Stadtteil Niederau. Gemeinsam mit dem Bezirksausschussvorsitzenden Ralph Schauerte, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Albert Eßer, weiteren ...
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Mit dem Rad durch Niederau
10.06.2002

Düren. Eine "rollende" Bürgerinnen- und Bürgersprechstunde fand jetzt in Dürens südlichstem Stadtteil statt. Zahlreiche Radler waren mit Bürgermeister Paul Larue unter dem Motto "Samstags in ..." auf Tour gegangen ...
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