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Historische Baudenkmäler

Das Foto zeigt eine Aufnahme des "Dicken Turms" am Altenteich. Heute gehört der Turm zum Gelände des Stiftischen Gymnasiums.

Der Dicke Turm am Alteneich

Dicker Turm

Als Teil der Stadtmauer ist der Dicke Turm noch gut erhalten. Er steht an der Stürtzstraße auf dem Gelände des Stiftischen Gymnasiums und war der mächtigste unter den Mauertürmen. 1909 wurde er restauriert.

Grönjansturm

Dieser Turm befindet sich in der Nähe des Dicken Turmes, ebenfalls auf dem Schulgelände, und ist ein Überbleibsel der Dürener Stadtmauer. Das Denkmal am Fuße des Turmes stellt eine Kopie des sogenannten Caelius-Steins dar. Er ist dem römischen Offizier Marcus Caelius gewidmet, der in der Varus-Schlacht fiel.

Spießenturm

Der Spießenturm an der Stürtzstraße ist als Teil der Stadtmauer bis heute erhalten geblieben. Er dienste früher als Gefängnis und wurde auch "Graue Mütz" genannt wegen seines mit Schiefer bedeckten Daches.

Das Foto zeigt eine Aufnahme vom Pletzerturm (Ansicht von der Hohenzollernstraße).

Pletzerturm

Pletzerturm

Der Pletzerturm war Teil der Dürener Stadtbefestigung und ist nach umfassender Restaurierung noch weitgehend erhalten. Er befindet sich an der gleichnamigen Straße, die bereits 1355 erwähnt und die älteste Straße Dürens ist.

Zweites Weilerrondell

Zwischen dem ehemaligen Wirtel- und dem Kölntor befanden sich zwei Rundtürme. Sie dienten als Verstärkung der Stadtmauer. Einer davon war das Zweite Weilerrondell und befand sich teilweise auf dem Gelände der Teppichfabrik Gebr. Schoeller (heutiges Kaufhofgelände).

Das Foto zeigt einen Teil der erhaltenen Stadtmauer am Stiftischen Gymnasium.

Stadtmauer am Stiftischen Gymnasium

Stadtbefestigung an der August-Klotz-Str.
und auf dem Gelände des Stift. Gymnasiums

Am Stiftischen Gymnasium, gewissermaßen auf dem Schulhof, befindet sich der größte, zusammenhängende Teil der noch erhaltenen Stadtbefestigung, deren Baubeginn in das späte 12. Jahrhundert datiert wird. Heute besteht sie noch aus Dickem Turm, Grönjansturm und Grabenanlage mit Resten des Walls.

Annasäule am Altenteich

Dieses Denkmal wurde 1882 dem Oberpfarrer von St. Anna, Franz Anton Vaßen, von den Bürgern zum 60jährigen Jubiläum geschenkt und ist am Altenteich zu finden. Es stellt die heilige Anna, Schutzpatronin der Stadt, mit Marienkind dar.

Mariensäule auf dem Markt

Die heutige Mariensäule befindet sich auf dem Marktplatz und ist, versteckt in einer der Blumeninseln, leider schnell zu übersehen. Sie wurde 1957 eingeweiht und ist schon das zweite Mariendenkmal der Stadt. Die erste Mariensäule, errichtet 1857, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Das Foto zeigt ein Gebäude der Grüngürtelsiedlung.

Gebäude der Grüngürtelsiedlung

Grüngürtelsiedlung

Als großräumiges Stadterweiterungsprojekt und als Maßnahme gegen Wohnungsnot wurde die Grüngürtelsiedlung nordöstlich der Stadt zwischen 1920 und 1932 durch den Beigeordneten Heinrich Dauer und den Architekten der Stadt Max Ernst Schneider errichtet. Interessant ist hier die besondere städtebauliche und architektonische Eigenart der verschiedenen Architekturströmungen der Zeit. Die Siedlung steht heute unter Denkmalschutz.

Das Foto zeigt ein Grab auf dem Evangelischen Friedhof in der Kölnstraße.

Evangelischer Friedhof Kölnstraße

Evangelischer Friedhof Kölnstraße

1825 angelegt und bis heute genutzt, ist der evangelische Friedhof mit seinen monumentalen Grabanlagen der Wilhelminischen Ära für Dürener Industriellenfamilien eines der wenigen Kulturdenkmäler der Stadt, die den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden haben.
Er wurde 1989 als wertvolles Kulturdenkmal in die Denkmalliste der Stadt Düren eingetragen.

Pleußmühle mit Wasserrad

Die ehemalige Getreidemühle wurde 1261 erstmals als Holzmühle erwähnt. Der Name Holzmühle wurde ihr gegeben wegen der Lage vor dem Holztor. Später wurde sie Pleußmühle genannt, geprägt durch die letzte Besitzerfamilie, die sie 200 Jahre lang betrieben hatte. Beim Luftangriff am 16. November 1944 wurde die Pleußmühle so schwer beschädigt, dass nur noch eine Ruine übrig blieb. Ab 1950 ging sie als Getreidemühle wieder in Betrieb bis 1969 der Betrieb eingestellt wurde. Der ursprünglich geplante Abriss wurde durch eine Hausbesetzung engagierter Bürger verhindert. Nach weit reichenden Umbaumaßnahmen konnte die Pleußmühle 1991 zunächst als städtisches Kulturzentrum und 1992 als alternatives Kommunikationszentrum KOMM eröffnet werden. In den oberen Etagen hat der Lokalsender Radio Rur seit 1992 seinen Sitz.

Das Foto zeigt den Haupteingang des Bahnhofsgebäudes.

Haupteingang des Bahnhofsgebäudes

Bahnhofsgebäude

Als 1841 die Eisenbahnstrecke Köln-Düren-Aachen eröffnet wurde, erhielt Düren zunächst einen schlichten Bahnhof in der Nähe des Hortplatzes. 1874 wurde dann der neue Bahnhof fertiggestellt, ein zweigeschossiges klassizistisches Empfangsgebäude aus verputztem Backstein und rotem Sandstein. Am Eingang kann man die Wappen der Städte Köln und Wuppertal erkennen. Dort hatten die Rheinische Eisenbahngesellschaft bzw. die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft ihren Sitz.

Das Foto zeigt eine Grünfläche des Stadtparks (Willy-Brandt-Parks).

Stadtpark (Willy-Brandt-Park)

Stadtpark (Willy-Brandt-Park)

An der Valencienner Straße befindet sich der Stadtpark, dessen Gelände 1896 von der Ewaldus-Schützengilde Düren erworben wurde. Er hat eine Länge von 500 m, ist 215 m breit und erstreckt sich bis an die Rur. Die Wege laden zu einem Spaziergang ein und auch verschiedene Veranstaltungen finden hier statt. Im Mai 1997 wurde der Stadtpark umbenannt in Willy-Brandt-Park.

Historische Baudenkmäler in den Stadtbezirken

Das Foto zeigt eine Aufnahme des Hauses Rath in Düren-Arnoldsweiler.

Haus Rath

Haus Rath

Östlich von Arnoldsweiler liegt versteckt hinter hohen Bäumen die Wasserburg Haus Rath. Ihre Geschichte geht bis ins 16. Jahrhundert zurück.. Schloss und Vorburg sind nach erheblichen Kriegsbeschädigungen bis 1956 wiederhergestellt worden, doch von der ehemals streng geometrischen Gartenanlage des Barock ist nur noch ein sechsseitiger Pavillon von 1793 erhalten, der restauriert wurde.

Das Foto zeigt eine Ansicht von Burg Birgel.

Burg Birgel

Burg Birgel

Die Wasserburg in Birgel stammt aus dem 17. Jahrhundert, wobei der Vorgängerbau seinen Ursprung im 13. Jahrhundert hat. Nachdem im 19. Jahrhundert die Burg in den Besitz der  Familie Schoeller gelangte, wurde sie 1957 der damaligen Gemeinde Birgel verkauft. Sieben Jahre später wurde sie als "Städtische Gemeinschaftsschule Burg Birgel" eingeweiht, die heutige "Städtische Gemeinschaftsgrundschule".

Weierhof Gürzenich mit Schillingspark

Am Ortsausgang von Gürzenich in Richtung Schevenhütte befindet sich der Weierhof, erstmals erwähnt im 14. Jahrhundert. Bis Anfang des 19. Jahrhundert war er abwechselnd im Besitz der Klöster Schwarzenbroich und Wenau. Aus dieser Zeit stammt auch der  Landschaftspark am Weierhof. Die Fischteiche benutzten die Mönche damals für die Fischzucht. Außer den fünf Teichen wurden im Laufe der Zeit Inseln, Brücken, Wasserläufe, ein ruinenartiges Grottenhaus, ein Fischerhäuschen und der Mona-Lisa-Turm errichtet. 1802 säkularisierte die französische Besatzung den Weierhof. Danach kam er in den Besitz der Familie Schillings. Der Afrikaforscher Carl Georg Schillings und sein Bruder Max von Schillings, Dirigent und Komponist, wuchsen hier auf. 1924 kaufte die Familie Schoeller das Anwesen und auch heute noch ist das Gelände in Privatbesitz.

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