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Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren

Der Stadtteil Nord-Düren ist seit Jahren im Fokus der sozialen Stadtentwicklung der Stadt Düren. Der Stadtteil hat von 2007-2015 mit dem „Stadtteilprojekt Soziale Stadt Nord-Düren“ erfolgreich  am Bund-Länder-Programm Soziale Stadt NRW teilgenommen.

Diese Erfolge drohen allerdings ihre Bedeutung zu verlieren. Durch den Fokus der vergangenen Jahre auf die Aktivierung der lokalen Akteure, die Wohnumfeldverbesserungen und die Stadtbildpflege wurden nicht die erwünschten Effekte im privaten Immobiliensegment erzielt. Private Investitionen in die Bausubstanz in Form von Modernisierung und Instandsetzung sind in weiten Teilen ausgeblieben. Seit einigen Jahren ist eine kontinuierliche Verschlechterung des Immobilienbestandes durch fehlende Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen zu beobachten.

Um mit einer Gesamtstrategie die Problemlagen im Stadtteil Nord-Düren bearbeiten, vielfältig vorhandene Potenziale nutzen und die Lebensqualität nachhaltig steigern zu können, wurde das Integrierte Handlungskonzept „Problemimmobilien Nord-Düren“ erarbeitet und am 12.07.2018 im Rat beschlossen.

Ziel des Integrierten Handlungskonzeptes Problemimmobilien Nord-Düren ist es, das Handlungserfordernis für den Stadtteil konkret zu verdeutlichen und Handlungsfelder und Maßnahmen auf Grundlage einer Kosten- und Finanzierungsübersicht zu formulieren. Diese Maßnahmen umfassen insbesondere räumliche Planungen, Beratungsangebote, Modellvorhaben und Fördermöglichkeiten für Modernisierung und Instandsetzung. Das Integrierte Handlungskonzept ist der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern. Ein entsprechender Förderantrag wurde bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. 

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Tintemann