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Runder Tisch für Toleranz und Menschlichkeit

Geschichte

Bereits von 1993 bis 2003 hat der „Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit“ in Düren zahlreiche Aktivitäten initiiert, die zu einer Atmosphäre der Toleranz und des Respekts beigetragen haben. Damals hat Düren über 800 Flüchtlinge aus den Balkanländern aufgenommen.
Viele Konfliktlagen konnten oft schon im Vorfeld fair moderiert werden, um Eskalationen zu verhindern und Lösungen zu finden. 2015 hat der „Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit“ seine Arbeit wieder aufgenommen.

2017

Januar – Mai 2017: Patenschaftsprojekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Auszubildenden

Das Projekt wurde bewilligt und gefördert vom Programm: KOMM-AN-NRW über das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Düren. Start des Patenschaftsprojektes mit 10 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und  10 Auszubildenden des Fachseminars für Altenpflege TÜV NORD College in Düren: gemeinsames Bowlen und Kennenlernen.
Im April war ein Ausflug zum Kletterpark Hürtgenwald von den 5 Betreuern des Projektes organisiert worden. Weitere Ideen der Jugendlichen sollten durchgeführt werden – Freundschaften hatten begonnen.

ABER:

Nach unüberwindbaren bürokratischen Hürden beim Ablauf der Bezuschussung ist dieses Projekt im Mai 2017 eingestellt worden. Die bewilligten Geldmittel konnten nicht voll ausgenutzt werden.
Die Enttäuschung bei den Jugendlichen und den fünf Ehrenamtlern des „Runden Tisches für Toleranz und Menschlichkeit“ war und bleibt sehr groß. Ein Informationsbrief an den Ministerpräsidenten NRW Herrn Laschet ist mit der Bitte um Abbau von unnötiger Bürokratie abgeschickt und positiv beantwortet worden.

21.3.2017
Begleitung einer Veranstaltung der Bürgerstiftung Düren in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Aachen und dem Zeitungsverlag Aachen „Flüchtlinge – Grundrechte  und –pflichten“ im Rathausfoyer

2.9.2017
Die Diskussionsveranstaltung im Haus der Stadt: „Ist das Demokratie oder kann das weg?“ gestaltete sich als gut besuchter Diskussionsabend. Die provozierende Frage des Kabarettisten Uli Winters führte bei den Podiumsteilnehmern, dem Philosophen Jürgen Kippenhan, dem Historiker Achim Jaeger und Gisela Hagenau vom „RundenTisch“ ebenso wie bei vielen der etwa 50 Besucher  zu der Schlussfolgerung, dass zivilgesellschaftliches und politisches Engagement  in dieser Zeit wichtiger denn je ist.
Dazu ein von Achim Jaeger gebrachtes Zitat von Hermann Glaser: „Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur“.

2018

Die erfolgreiche Aktion läuft weiter!

Das Bild zeigt die Bierdeckel die für Toleranz werben.

Kontakt
Frau Kieven
Integrationsbeauftragte
Zimmer 308

Telefon: 02421 25-2840

Informationen zur Bierdeckel-Aktion: WARUM BIERDECKEL?

Selten greift jemand sein Glas mit geschlossenen Augen.
92 % sehen sich länger als 15 Sekunden den Bierdeckel an.
75 % spielen länger als 5 Sekunden mit einem oder mehreren Bierdeckeln.

Die Initiativgruppe des „Runden Tisches für Toleranz und Menschlichkeit“: Angelika Krämer, Ulrike Lacour, Romy Weiß, möchte mit dieser öffentlichen Aktion dazu beitragen, die Atmosphäre der Toleranz und Menschlichkeit zu stabilisieren und zu erweitern.

Markante, humorvolle, einprägsame Sprüche wollen zum Nachdenken und zu Gesprächen anregen. Die Bierdeckel sind Anregungen – auch in Dürener Platt – und Mut-Macher, um sensibel und aufmerksam für Fairness und Toleranz allerorts einzutreten. 

Es soll ein breites Publikum erreicht werden, z.B. in Gaststätten, Sportheimen, auf Straßen- und Stadtfesten, in Schulen, auf privaten Feiern, Märkten, Firmenfestivitäten usw.

Interessierte können die Bierdeckel kostenfrei ab sofort in „haushaltsüblichen Mengen“ erhalten unter Telefon:

02421 – 25 28 40 Frau Kieven

Bei Interesse an größeren Mengen bitte telefonisch melden

unter 0173 26 84 059 oder  0175 32 32 399.

Die Bierdeckel „gehen weg wie warme Semmeln“! Für einen Nachdruck bitten wir um Spendengelder.  Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Bankverbindung: Sparkasse Düren

Stadt Düren IBAN: DE84 3955 0110 0000 1101 48

Verwendungszweck: Integration „Runder Tisch für Toleranz und Menschlichkeit“ – Bierdeckel; Kostenträger: 0111 1180   

Organisation

Der „Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit“ ist eine überparteiliche, konfessionsunabhängige und unbürokratische Interessengemeinschaft. Bei uns können alle mitwirken, die sich kontinuierlich oder auch themenbezogen für unsere Ziele einsetzen wollen. Eine Sprechergruppe trägt die Verantwortung für die Moderation und lädt jährlich zu mehreren Versammlungen in das Rathaus ein. Wir erheben keine Mitgliederbeiträge. Aufwendungen für Projekte werden aus Spenden bezahlt. Bürger/innen können sich an uns wenden, wenn sie mitarbeiten möchten, wenn sie auf Missstände aufmerksam machen wollen oder Hilfe brauchen.

Das Bild zeigt die Bierdeckel die für Toleranz werben.


Chronik der Öffentlichkeitsarbeit des "Runden Tisches für Toleranz und Menschlichkeit"

Unsere Flyer zum Download