Soziale Dienste


Grundlagen der Arbeit der Abteilung Sozialer Dienst sind das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) und das neue Kindschaftsrecht.

  • Beratung

    • bei Trennung und Scheidung
    • bei Schwierigkeiten mit der Umgangsregelung
    • bei Erziehungsfragen
    • bei Straftaten von jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren (Jugendgerichtshilfe)
    • bei Familienkonflikten

      • von Jugendlichen und jungen Volljährigen
      • von allein Erziehenden

  • Vermittlung
    Familienersetzender "Hilfen zur Erziehung" (Sie sind ebenfalls Leistungen nach dem KJHG und werden auf Antrag der Eltern gewährt und in regelmäßigen Hilfeplangesprächen gemeinsam geplant.) Können Kinder oder Jugendliche vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr in ihrer Familie leben, so besteht die Möglichkeit der Unterbringung in:
    - Pflegefamilien
    - Kinder- und Jugendheimen
    - Wohngruppen

    • Erziehungsbeistandschaft
      (Eine Fachkraft hilft dem Kind / Jugendlichen bei der Lösung von schulischen und anderen Problemen, bei der Freizeitgestaltung etc.)
    • Sozialpädagogische Familienhilfe
      (Eine Fachkraft unterstützt die gesamte Familie. Sie zeigt Wege auf, begleitet, berät und entlastet mit dem Ziel, die Familie so zu stärken, dass sie ihre Probleme baldmöglichst wieder selbst bewältigen kann.)
    • Tagespflege
      (Kinder können tagsüber in einer anderen Familie betreut werden.)
    • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
      (Sie zielt auf Jugendliche mit Entwicklungsrückständen ab, die eine eigenverantwortliche Lebensführung erlernen wollen/sollen.)
    • Soziale Gruppenarbeit
      (Fördert die sozialen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in der Gruppe.)
    • Flexibel organisierte Hilfen
      (Im Einzelfall können individuelle Hilfen entwickelt werden.)

  • Pflegekinderdienst

    • Suche von Pflegefamilien und Vermittlung von Pflegekindern
    • Schulung und Vorbereitung von Pflegeeltern
    • Betreuung und Beratung in erzieherischen, rechtlichen und finanziellen Fragen
    • Begleitung der Entwicklung der Pflegekinder und Förderung ihrer Kontakte zu den leiblichen Eltern
    • Förderung von Kontakten der Pflegefamilien untereinander durch Organisation von Festen und Gruppen

außerdem

  • Familiengerichtshilfe
    In vielen Verfahren vor dem Familiengericht ist das Jugendamt verfahrensbeteiligt. Wir informieren und unterstützen das Gericht im Hinblick auf den Interessenschutz der Kinder.
  • Jugendgerichtshilfe
    Bei jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren gilt im Strafverfahren neben dem Strafgesetzbuch das Jugendgerichtsgesetz.
    Als Anlaufstelle für straffällig gewordene Jugendliche (14 bis 17 Jahre), Heranwachsende (18 bis 20 Jahre), deren Eltern und Freunde bietet die Jugendgerichtshilfe folgende Hilfsangebote:

    • Vorschläge und Anregungen zu richterlichen Maßnahmen
    • Ausländerrechtliche Stellungnahmen
    • Haftentscheidungshilfen
    • Betreuung von inhaftierten Jugendlichen und Heranwachsenden in Untersuchungshaft und Strafhaft

  • Inobhutnahme
    Unter bestimmten Voraussetzungen sind wir verpflichtet, Kinder oder Jugendliche in unsere Obhut zu nehmen.
  • Koordination und Zusammenarbeit
    mit anderen Institutionen

    Häufig beanspruchen Familien die Hilfe verschiedener Einrichtungen und Dienste; wir versuchen dann, die Angebote der verschiedenen Helfer zu koordinieren und bemühen uns um gute Zusammenarbeit.

Gründe, sich an uns zu wenden:

  • Sie wollen auch bei Trennung und bei Scheidung die Interessen Ihrer Kinder wahren.
  • Sie haben Fragen oder sind unsicher bei der Erziehung Ihrer Kinder.
  • In Ihrer Familie gibt es Konflikte, die Sie alleine nicht mehr bewältigen können.
  • Ihre Kinder sind auffällig in der Schule oder im Kindergarten.
  • Ihnen wird immer häufiger alles zu viel, Sie fühlen sich überfordert.
  • Sie haben Schwierigkeiten als allein Erziehende / allein Erziehender.

Du hast Stress mit deinen Eltern und suchst
eine/einen Ansprechpartnerin/Ansprechpartner

Wir wollen

  • Familien in der Stadt Düren bei der schwierigen Aufgabe der Kindererziehung unterstützen,
  • die Selbstverantwortung und Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen fördern,
  • hierdurch zur Schaffung von positiven Lebens- und Entwicklungsbedingungen für junge Menschen und ihre Familien beitragen,
  • bei akuten Problemen insbesondere

    • Eltern helfen, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
    • Kindern und Jugendlichen helfen, ihr Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und Erziehung in ihren Familien zu verwirklichen. Hierbei legen wir großen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern und ihren Kindern.

Wir verstehen uns als Vertreterinnen/Vertreter eines Amtes, das auf der Grundlage vertrauensvoller Beziehungen Hilfen anbietet.
Unser Team besteht aus Dipl. Sozialarbeiterinnen/Dipl. Sozialarbeitern und Dipl. Sozialpädagoginnen/Dipl. Sozialpädagogen.