Soziale Stadtentwicklung in Nord-Düren

Stadtteilprogramm als gemeinsame Plattform

Das Schaubild gibt einen Überblick über die Mitwirkenden beim Stadtteilprogramm.

Mitwirkende beim Stadtteilprogramm

Von August 2005 bis April 2006 wurden mit drei Akteursgruppen, und zwar

  1. den im Stadtteil ansässigen Organisationen (deutsche Vereine, Migrantenvereine, Institutionen, soziale Einrichtungen, Kindergärten und Schulen),
  2. den Wohnquartieren unter Einbeziehung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  3. und den Gewerbetreibenden, Selbständigen und Unternehmen

in einem breit angelegten Aktivierungsverfahren die wichtigsten Themen und "Ärgerpunkte" sowie die Handlungsbedarfe und die Vorteile/Ressourcen des Stadtteils ermittelt.

Auf der Grundlage dieser Befragungsergebnisse wurden auf drei Akteursversammlungen die konsensfähigen Themen abgestimmt und danach auf einer großen Stadtteilversammlung das Stadtteilprogramm für Nord-Düren verabschiedet.

Die Stadtteilvertretung

In einer Vorbereitungsgruppe, in der alle Akteursgruppen vertreten waren, wurden das Organigramm (siehe Schaubild 2) und der folgende Delegiertenschlüssel für die Stadtteilvertretung abgestimmt. Danach entsenden die deutschen Vereine vier Vertreterinnen und Vertreter, die Migrantenvereine vier, die sozialen Einrichtungen zwei, die Institutionen zwei, die Kindergärten zwei, die Schulen zwei, die Wohnquartiere zwölf und die Gewerbetreibenden vier. Die Stadtteilvertretung ist für den Erneuerungsprozess die wichtigste Instanz auf Stadtteilebene. Sie entscheidet nach dem Konsensprinzip über Projektanträge, richtet Arbeits-/Projektgruppen ein und vertritt gemeinschaftlich alle bedeutsamen Stadtteilthemen nach außen hin. Weiterhin ist das Gremium ein wichtiges Auftrags- und Abstimmungsorgan für das GWA-Büro.