Ritterspectaculum auf dem Kaiserplatz

Samstag, 20. Juni 2015, um 19:30 Uhr

Sonntag, 21. Juni 2015, nach dem Einzug von Kaiser Karl V. (14:30 Uhr)

Die "Ritter des geheimen Rates" stellen sich vor:

Ritter im Turnierkampf im späten Mittelalter? – Beileibe kein Anachronismus. Während es in früh- und hochmittelalterlichen Turnieren vor allem um den Erwerb von Ehre ging und auch Kampftechnik erprobt wurde, waren Turniere im Spätmittelalter und der Renaissance prunkvolle Feste. Die Schwerter waren stumpf, es gab feste Regeln und bei Zuwiderhandlung harte Strafen.
Um 1500 erlebte das Turnierwesen noch einmal einen gewaltigen Boom, dank Kaiser Maximilian I. und später auch seines Enkels Karl V., die beide gerne auch an Turnieren teilnahmen.
Der Dürener Geschichtsschreiber Wilhelm Brüll schreibt in seiner „Chronik der Stadt Düren“ von 1895: „Als 1459 ein spanischer Rittern nach Köln kam, um mit den deutschen Turnierspielern eine Lanze zu brechen, … machte sich der Dürener Ritter Engelbrecht Nit von Birgel reise- und kampffertig und eilte in Begleitung mehrerer Ritter auf Köln zu. Dort wurde man sich schnell einig, dass das Turnier zu Düren gehalten wurde.

An all dies erinnern die „Ritter des geheimen Rates“, die am Samstag, 20.06. und Sonntag, 21.06. (im Anschluss an den historischen Festumzug) ein Ritterturnier auf dem Kaiserplatz abhalten werden und dort ihre Lanzen kreuzen.